Warnings: angst, Arsch (lest, dann wisst ihr was und vor allem wen ich meine..)
Pairings: * räusper* Gackt X Weinflache? NICHT WAS IHR JETZT DENKT!!!!
Disclaimers: Ich wünschte sie wären mir...

Bin mies drauf, nur mal so nebenbei bemerkt.
Und das merkt man in meinen Fics immer. Nur mal so vorab bemerkt.
Verrenn mich da in was, hab ich grad so mal eben bemerkt.

~+*For You*+~
Part 5

Manchmal frage ich mich, wie viel Schmerz ich aushalten kann ohne zu zerbrechen. Jedes Mal wenn mir jemand wehtut wundere ich mich darüber, dass ich nachher noch stehe, dass ich es überlebe. Aber wie viel geht noch? Wie oft kann man mich noch schlagen, verletzen und verlassen, bevor der winzige Riss in meinem Herzen so groß wird, dass mein Herz in tausend Scherben zerspringt? Ich kann es genauso wenig ertragen, anderen weh zu tun. Das ist das letzte was ich will, und es zerstört mich auch selber, ganz langsam und unaufhaltsam. Oder kann ich es aufhalten?

~~

Die Stille, die auf You’s Geständnis folgte war so erdrückend, dass er das Gefühl hatte zu ersticken. Das Schweigen dröhnte in seinen Ohren und er befürchtete fast schon wegen dieser tosenden Stille Gackt‘s Antwort nicht zu hören.

Aber er hörte sie.

Und bereute es.

„You, du weißt doch gar nicht was du da redest. Du hast doch keine Ahnung von Liebe, du findest mich bloß attraktiv, sonst nichts. Wenn du mit mir schlafen willst, kein Problem, kann ich gut verstehen. Aber lass diesen sentimentalen Scheiß von wegen Liebe. Das ist doch purer Blödsinn!“

In You brach eine Welt zusammen.

Wortlos, in dem Nachhall dieser Worte gefangen, ging er langsam zur Türe, verließ das Apartment und blieb im Gang stehen.

Das konnte Gackt nicht gesagt haben! Das durfte einfach nicht... You hätte es verkraftet wenn er seine Gefühle nicht erwiderte, damit hatte er gerechnet. Aber das was er gesagt hatte... wie er es gesagt hatte... Das war nicht der Gackt, den er kannte! Das war nicht sein bester Freund, mit dem er sich schon so oft im Sommer den Sternenhimmel angesehen hatte. Das war nicht der Gackt, der ihm dann von seinen Träumen und Wünschen erzählt hatte, der seine Suche nach Sinn und Zuneigung in so wundervollen Worten ausdrücken konnte, der so schöne Texte schrieb. Das war nicht der Gackt, der Wert auf Freundschaft legte, der immer versuchte trotz seines strammen Zeitplanes noch für seine Freunde da zu sein.

Das war er nicht.

Oder war er das? War er das vielleicht immer schon gewesen?

Mit zitternden Fingern holte You sein Handy aus der Tasche und wählte eine Nummer. Wenige Minuten später saß er im Taxi und war auf dem Weg zu jemandem, mit dem er normalerweise so wenig wie möglich zu tun haben wollte....

~~ Die zweite Flasche Wein war noch schneller leer als die erste. Gackt hielt sich gar nicht erst damit auf aus einem Weinglas zu trinken, er setzte die dritte Flasche des teuren Rotweins an die blassen Lippen und trank die Hälfte gleich in einem Zug.

Was hatte er getan? Wie hatte er so etwas sagen können? Er hatte gewusst was er You bedeutete, hatte es schon relativ früh gemerkt und nie etwas dazu gesagt. Ein Teil von ihm hatte immer nur gehofft, dass You sich ihm anvertrauen würde, der andere, größere Teil hatte gehofft dass You das niemals tun würde.

Dieser Teil hatte auch jetzt wieder gesiegt, wie schon so oft. Der rationale Teil, der ihm sagte es sei falsch, eine Beziehung mit jemandem einzugehen. Noch dazu mit seinem besten Freund und seinem wichtigsten Bandmitglied.

Aber er wollte es.

Er wollte You für sich haben, immer in seiner Nähe sein, ihm alles erzählen, für ihn da sein, von ihm gehalten werden...

Und das absolut letzte was er wollte war ihm weh zu tun. Doch genau das hatte er gerade getan. Es wäre jetzt seine Art, so zu tun als sei nichts geschehen, morgen sein falsches Lachen auf zu setzen, seinen Pflichten nach zu gehen und alles in sich hinein zu fressen. Ihm würde das nichts ausmachen.

Vorerst.

Früher oder später würde er an seinen Sorgen und Ängsten, die er sorgfältig versteckte zugrunde gehen, aber bis dahin war noch eine lange Zeit.

Entnervt warf er die vier leeren Flaschen vom Tisch und stand wankend auf. Irgendwo musste er doch noch etwas zu trinken haben, Sake vielleicht.

Aber bis zur Minibar schaffte er es nicht mehr.

Ob er zusammengebrochen war weil er entschieden zu viel getrunken hatte oder weil er so heftig schluchzte, dass er sich deshalb nicht mehr auf den Beinen halten konnte wusste er nicht. Es war ihm auch völlig egal, so wie alles andere in diesem Moment auch.

„You... du hast gesagt wenn ich dich brauche... bist du da...wo bist du jetzt? Ich brauche dich jetzt... komm zurück... You...“

Hätte er darauf geachtet wie er selbst klang, hätte er angefangen zu lachen. Seine Stimme zitterte und leierte so bemitleidenswert erbärmlich, er hörte sich an wie ein kleines feiges Mädchen das Angst im Dunkeln hatte.

Aber er war nur ein kleiner Junge der Angst vor dem Alleinsein hatte.

Und das war unendlich schlimmer.

~~~OWARI PART 5~~~

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(d.h.: SCHEIßE WAS IST IN MICH GEFAHREN??????????)

Setz mich an Teil 6 wenn sich mein rationales Denkvermögen wieder meldet....

Eure Sei-chan

Boku wa kimi no Baka!